Die erste Mitgliederversammlung, unser zweites Richtfest und über 300.000 € weitere Direktkredite
176 neue Bewohner*innen sind auch 176 Ideen und doppelt so viele Hände, die mit anpacken. Seit unserem Einzug vor inzwischen fast drei Monaten kann man dies mehr als deutlich spüren. Auf unserer ersten gemeinsamen Versammlung mit allen Bewohner*innen haben wir wichtige Entscheidungen für unser Zusammenleben getroffen, unser Orientierungsjahr wird immer konkreter und auch baulich gibt es einige Veränderungen.
Direktkredite: Über 300.000 € bis Ende Mai benötigt
Die lange Bauphase, der Sanierungsbeginn des Altbaus und endlich: der Einzug in unseren Neubau - alles, was wir bisher erreicht haben, ist nicht nur Ausdruck von großem Engagement. Es ist auch Ergebnis vielfältiger und vertrauensvoller Unterstützung. Schon vor dem Baubeginn, bevor von Mieteinnahmen überhaupt die Rede war, haben viele von euch unserer Vision vertraut - keine leichte Entscheidung, aber es hat sich gelohnt. Für euer Vertrauen empfinden wir Dankbarkeit, die nur schwer in Worte gefasst werden kann. Erneut stehen wir an einem Punkt, an dem wir auf euer Vertrauen und eure Mithilfe angewiesen sind: Die letzten Schlussrechnungen für den Neubau stehen an und unser Altbau blickt seiner Fertigstellung entgegen. Unser Projekt ist nach wie vor nicht abgeschlossen und bedarf dringend weiterer Unterstützung. Ungefähr 300.000 € Direktkredite wollen wir in den nächsten drei Wochen einwerben. Dafür benötigen wir eure Hilfe! Erzählt gerne auch euren Freund:innen und Bekannten von unserem Projekt – jeder Euro zählt!
Die erste Mitgliederversammlung des Wohnheimsvereins
Eine Konsensabstimmung auf der ersten Mitgliederversammlung des Wohnheimsvereins (© CA)
Arbeiten im Altbau nehmen Fahrt auf
Durch neue, bodentiefe Fenster wirkt der große Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss schon jetzt sehr einladend und macht neugierig auf die Seminare, Aktionen und Zusammenkünfte, die dort in Zukunft stattfinden werden. Auch im Rest des Gebäudes wurden Fenster und Türen eingebaut und sorgen für ein angenehmes Licht im gesamten Altbau. Gleichzeitig gewährleistet einen Dreifachverglasung eine nachhaltige Wärmedämmung.
Gruppenfoto beim Richtfest des Altbaus (© CA)
Doch nicht nur im Inneren des Altbaus tut sich viel, auch die Außenraumarbeiten haben begonnen:
Der Treppenabgang zu unserer zukünftigen Fahrradwerkstatt steht, zwischen Neu- und Altbau präsentieren sich die
fertiggestellten Gehwege, die Rigole wird eingebaut und der barrierefreie Südeingang am Altbau, der unsere beide Gebäude
in Zukunft verbinden wird, ist auch fertig!
Außerdem wird unser Altbau gerade eingepackt: Die Arbeiten an der Außendämmung schreiten nämlich gut voran.
Um die sehr großen Räume im Obergeschoss zukünftig auch als WG-Zimmer nutzen zu können, hat auch schon der Einbau unserer ökologisch hergestellten Trockenbauwände aus Stroh begonnen.
falt*r – Warum der Name und was sonst noch hinter unserem Orientierungsjahr steckt
Der falt*r stellt sich vor - Hier auf der Berufswahlmesse „Einstieg Frankfurt“(© CA)
Für uns blieb so der Favorit “falt*r” - warum? Ein Falter ist ein Tier, das wie auch unsere Origamivögel (im Logo) frei umherflattert. Falten erinnert auch an entfalten - das wollen wir natürlich fördern. Zusätzlich haben wir uns dazu entschieden, dem Namen noch eine individuelle Note zu geben. Der Ästhetik wegen und auch, um ein Nachdenken über Toleranz und eine inklusive Gesellschaft anzuregen und um gleichzeitig einen eindeutig auf uns zurückzuführenden „Markennamen“ zu haben, haben wir ein Sternchen eingefügt. Schon im Mai haben wir uns auf Messen und in Schulen vorgestellt. Auch im Juni gibt es verschiedene Möglichkeiten, das falt*r-Team kennenzulernen
- Samstag, 03. Juni, (10:00-15:00 Uhr) auf der Abizukunft Frankfurt (https://abi-zukunft.de/messe/abi-zukunft-frankfurt/)
- Sonntag, 03. Juni, Kennenlern- und Infotag in Heidelberg
- Dienstag, 13. Juni, 18-19:30 Uhr, online Infoabend zum falt*r
- Samstag, 17. Juni, (10:00 -15:00 Uhr) auf der Abizukunft Neu-Ulm/ Ulm (https://abi-zukunft.de/messe/abi-zukunft-ulm-neu-ulm/)
Auftritte in den Medien
Auch über Landesgrenzen hinaus wird das CA nun bekannt. Unter dem Titel Des étudiants allemands créent la cité U de leurs rêves, zu Deutsch: „Deutsche Studierende erschaffen die Stadt ihrer Träume“ berichtete die französische Umweltzeitschrift Reporterre Mitte April über unser Projekt.
Kurze Zeit später besuchte uns Katharina Thoms für den Radiosender Deutschlandfunk Kultur. In ihrem fünfminütigen Beitrag „Studierende als Bauherrn - Bezahlbar leben im selbst gebauten Wohnheim“ spricht sie sowohl mit einer frisch eingezogenen Bewohnerin als auch einem Gründungsmitglied des Projekts.
Für den Sender Deutschlandfunk Nova publizierte sie einen weiteren Radiobeitrag, in dem sie besonders auf unsere Selbstverwaltung und die baulichen Besonderheiten unseres Wohnheims eingeht. Dieser ist unter dem Titel „Wohnen in Heidelberg- Studierende bauen Wohnheim selbst“ online abrufbar.
Pauline May berichtete für die Münchner Studierendenzeitung Philtrat über unser Wohnheim und hat für ihren Artikel ebenfalls ebenfalls mit zwei Bewohnenden gesprochen.
Auch der regionale Fernsehsender RON TV berichtete in seiner LIVE-Sendung am 03. Mai 2023 über unser Projekt. Der entsprechende Beitrag ist unter diesem Link verfügbar.
Termine
Wir möchten alle Interessierten auf unsere HammerCAmps – unseren diesjährigen Eigenleistungswochen – aufmerksam machen. Falls ihr Lust auf handwerkliche Betätigung im Altbau, verschieden Bildungsangebote und gemeinsame Freizeit in einer großen Gruppe haben, vermerkt euch folgende Termine:
- 03.-09. Juli
- 17.-23. Juli
- 31.-06. August
- 14.-20. August
- 04.-10. September
Die Anmeldung findet ihr hier.


